Feedback

Gelenkersatz (Endoprothetik)

 

"Die Endoprothetik ist eine große Chance für Lebensqualität im Sinne von  Beweglichkeit und Schmerzfreiheit bei degenerativen Gelenkerkrankungen. Knie, Hüfte und Schulter sind die am häufigsten betroffenen Gelenke. Die Operation ist eine der großen medizinischen Erfolge des 20. Jahrhunderts." Dr. M. Giesa

 

Kniegelenkersatz

Ausgeprägte Abnutzungen des Knorpel des Kniegelenkes können nach erfolgloser konservativer Therapie (Arthrosetherapie) operative Maßnahmen erforderlich machen. Ist eine einfache Säuberung mittels Arthroskopie nicht mehr sinnvoll, stellt seit über 30 Jahren der Kniegelenkersatz eine erfolgreiche Methode zur Schmerzlinderung und Wiedererlangen von Mobilität dar.

Bei jedem Patienten sind individuelle Entscheidungskriterien heranzuziehen, um den richtigen Eingriff zu wählen. Zu berücksichtigen sind Beinachse, Abnutzungslokalisation, Gelenkanatomie, Alter und Anspruch des Patienten.

In der Orthopädie Wilhelmstraße wird von Dr. Humke oder Dr. Giesa zusammen mit dem Patienten festgelegt, welche Art von Gelenkersatz der individuell geeignetste ist. Dabei werden folgende Möglichkeiten entschieden:

  • Verzicht auf Gelenkersatz und Durchführunge einer Gelenkumstellung
  • Halbseitiger Gelenkersatz (Schlittenprothese)
  • Vollständiger Gelenkersatz (Totalendoprothese)
  • ergänzender Kniescheibenrückfächenersatz (Retropatellarersatz)
  • Teilgekoppelte oder gekoppelte Knieendoprothese 
  • Individualangefertiger Gelenkersatz (costum-made TEP) 
  • Allergiker Knieendoprothese

Bei der Auswahl der Implantate werden Produkte etablierter Prothesenanbieter verarbeitet, die schon eine lange Haltbarkeit nachweisen können.

In sehr vielen Fällen wird aufgrund des Knorpelschadensausmaßes und der Patientenanforderung ein vollständiger Kniegelenkersatz mit oder ohne Retropatellarersatz durchgeführt. Zur Verdeutlichung des Verfahrens können Sie hier die Broschüre „Rund um den Kniegelenkersatz“ abrufen.

Zu den Abläufen vor, während und nach der Operation erhalten Sie Informationen hier ...

Zu den Verhaltensempfehlungen nach einem Eingriff erhalten Sie Informationen hier ...

Kniegelenkwechsel

tl_files/images/Bilder verkleinert/KTEPL2.jpeg tl_files/images/Bilder verkleinert/KTEPL1.jpegHaben Sie schon längerer Zeit eine Gelenkersatz im Kniegelenk und nun wurde festgestellt, dass dieser nachgebessert oder gewechselt werden muss?

Gelenkersatzoperationen sind ein großer „Segen“ in der modernen Orthopädie. Allerdings unterliegen die Implantate und die Bindung „Knochen-Implantat“ einer natürlichen Abnutzung. In Abhängigkeit von Model, Beanspruchung, individueller Knochensituation und Nebenerkrankungen ist ein Wechsel meist nach 15-25 Jahren, zeitweise auch mal früher erforderlich.

Je nach dem, ob das Implantat komplett oder nur zum Teil (z.B. Inlay) gewechselt werden muss, ist die Nachbehandlungsart – und –dauer zu bemessen. Da es sich hier um einen sehr individuelles Vorgehen handelt, wird dies durch Dr. Giesa mit Ihnen im einzelnen besprochen.

Steht bei Ihnen eine Gelenkersatzwechsel am Kniegelenk zur Diskussion sind Voraufnahmen, OP Bericht und Prothesenpass hilfreich um eine richtige Entscheidung treffen zu können.

Wechseloperationen am Kniegelenk werden von Dr. Giesa in der Asklepios Paulinen Klinik durchgeführt. 

Hüftgelenkersatz

Schon seit den 70er Jahren werden Hüftgelenkersatzoperationen durchgeführt. Der Eingriff zählt zu den erfolgreichsten in der Geschichte der Medizin und wird in Deutschland ca 200.000 Mal im Jahr durchgeführt.

Eine sinnvolle Notwendigkeit besteht bei gesicherter Hüftarthrose oder –nekrose und therapieresistenten Beschwerden in Ruhe, unter Belastung und bei relevant eingeschränkter Gehstrecke. Dabei ist es nicht ungewöhnlich dass Knie- und Leistenschmerzen vordergründig sind.

Implantate, die von uns eingesetzt werden:

  • Kurzschaftprothese
  • Zementierte Hüfttotalendoprothese
  • Zementierte Hüfttotalendoprothese
  • Individueller Hüftgelenkersatz

Für die meisten Patienten werden Hüftbeschwerden ab dem 55. Lebensjahr oder später relevant. Solange die Knochenqualität ausreichend stabil ist verwenden wir eine zementfreie Verankerungstechnik. Bei den meisten Patienten älter als 70 Jahre empfielt sich die zementierte Fixation, bei der bedenkenlos vollbelastet werden kann.

Wir verwenden nur etablierte Prothesentypen, bei denen Ergebnisse mit Haltbarkeitsdauern von über 15 Jahren veröffentlicht sind.

In sehr vielen Fällen wird aufgrund der Gelenkschädigung und der Patientenanforderung ein vollständiger Hüftgelenkersatz zementiert oder unzementiert durchgeführt. Zur Verdeutlichung des Verfahrens können Betroffene eine Broschüre „Rund um den Hüftgelenkersatz“ abrufen.

Zu den Abläufen vor, während und nach der Operation erhalten Sie Informationen hier ...

Zu den Verhaltensempfehlungen nach einem Eingriff erhalten Sie Informationen hier ...

Hüftgelenkwechsel

Bei den Wechseloperationen muss unterschieden werden, ob Pfanne, Schaft, Inlay oder alle Komponenten gewechselt werden müssen. Zeichen einer möglichen Lockerung am Hüftgelenk sind auftretende Belastungsschmerzen nach beschwerdefreier Zeit. Aber auch schmerzlose Abriebschäden an der Verbindung Kopf-Inlay können einen Teilwechsel erforderlich machen. Daher sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen nach primärem Hüftgelenkersatz sinnvoll und notwendig.

Steht bei Ihnen eine Gelenkersatzwechsel an der Hüfte zur Diskussion sind Voraufnahmen, OP Bericht und Prothesenpass hilfreich um eine richtige Entscheidung treffen zu können.

 

Bei einer Wechseloperation könne zeitweise auch nur die betroffenen Einzelteile gewechselt werden. Operationsausmaß und Nachbehandlung sind individuell abhängig vom erforderlichen Vorgehen. Dabei ist eine sofortige Belastungsfähigkeit bis hin zur 6-wöchigen Entlastung denkbar.

Dr. Giesa untersucht, bespricht und erklärt Ihnen das sinnvolle Prozedere bei dieser Erkrankung.

Zu den Abläufen vor, während und nach der Operation erhalten Sie Informationen hier ...

Zu den Verhaltensempfehlungen nach einem Eingriff erhalten Sie Informationen hier ...

Schultergelenkersatz
Schulterkappe, Schulter TEP, inverse TEP

 

Die Arthrose des Schultergelenkes tritt deutlich seltener als die von Knie oder Hüfte auf. Die Arthrose des Schultereckgelenkes (ACG) ist ein häufiges, aber ohne Gelenkersatz zu behandelndes Leiden. Das operative Prozedere an der Schulter ist abhängig von Patientenalter, Defektausmaß und Beteiligung der schulterstabilisierenden Rotatorenmanschette. Die empfohlene Therapie muss individuell nach Leiden, Funktionsdefizit und Röntgenergebnissen mit dem Betroffenen diskutiert werden.

 

Wir versorgen unsere Patienten nach Maß mit folgenden Verfahren:

  • Oberflächenersatz der Oberarmkopfes (Schulterkappe)
  • Schultergelenkersatz mit Glenoidversorgung
  • Inverser Schultergelenkersatz (Delta-TEP) bei Rotatorenmanschettenschaden

In Abhängigkeit von der Operation ist eine aktive oder nur passive Bewegung des betroffenen Armes für 6 Wochen postoperativ möglich. Daher wird das Verfahren mit Dr. Giesa genau vor dem Eingriff besprochen, um die Nachbehandlung individuell zu planen.

Eine Wechseloperation an der Schulter ist wegen der geringen Belastung in diesem Bereich nur selten erforderlich und muss im Einzelfall besprochen werden. Voraufnahmen, OP Bericht und Prothesenpass sind zum Termin bitte mitzubringen. Zur Verdeutlichung des Verfahrens können Betroffene eine Broschüre "Rund um den Schultergelenkersatz" abrufen.

Zu den Abläufen vor, während und nach der Operation erhalten Sie Informationen hier ...

Zu den Verhaltensempfehlungen nach einem Eingriff erhalten Sie Informationen hier ...